4 Employer Branding Fakten, die ihr nicht ignorieren solltet

Veröffentlicht auf 16-12-2016

Employer Branding spielt eine immer bedeutendere Rolle im Recruitment. Von Kleinunternehmen bis hin zu globalen Konzerne, alle widmen sich dem Wettkampf um die hart umkämpften jungen Talente. Auch die Bewerber stellen immer höhere Erwartungen an potentielle Arbeitgeber, dazu zählen mitunter eine herausragende Betriebskultur und attraktive Mitarbeiterangebote. Imagewerbung ist ein Muss geworden, um passende Bewerber zu erreichen.

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Gemäß dem Recruiting Trends Report 2017, wird fast jedes zweite Unternehmen weltweit (48,9%) im kommenden Jahr mehr in Employer Branding investieren.
Viele Unternehmen bekommen den Wettkampf auf dem Arbeitsmarkt deutlich zu spüren und haben erkannt, dass die Zeit gekommen ist die eigene Employer Brand zu stärken und somit die Position des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt zu festigen. Viele Arbeitgeber möchten keine Zeit mehr verlieren und sehen, dass sich etwas verändert. Passende Talente können einem Unternehmen zum Erfolg verhelfen, darum ist eine gut durchdachte Talentaquisition durchaus ratsam und sollte sich darauf konzentrieren, hochqualifizierte Kandidaten zu filtern, die auch zur Arbeitgebermarke passen. Der 2017 Trend Report, veröffentlicht von Entelo bestätigt, dass jeder zweite Bewerber nicht einmal die grundsätzlichen Anforderungen für die ausgeschriebene Stelle erfüllt.

Laut der U.S. Site Survey 2016 würden sich 69% der Arbeitssuchenden eher für einen Arbeitgeber bewerben, wenn dieser aktiv an der Verbesserung der eigenen Employer Brand arbeitet.
Eine starke Arbeitgebermarke lockt nicht nur Arbeitssuchende, es beeinflusst im Idealfall auch ihre Einstellung. Eine herausragende Arbeitgebermarke sollte Arbeitssuchende inspirieren und überzeugen, sodass Sie sich aus gutem Grund für einen Job bewerben. Aktives Employer Brand Management sollte sich darauf konzentrieren, die eigene Arbeitgebermarke realistisch zu definieren und zu kommunizieren, dabei aber auch die externen Branding Methoden und Praktiken zu berücksichtigen.

75% der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass ihre Arbeit für sie mehr bedeuten sollte als nur „die Brötchen zu verdienen“.
In der heutigen Arbeitswelt geht es Mitarbeitern nicht mehr nur um ein angemessenes Gehalt. Themen, wie die Mission, Vision und Unternehmenskultur gewinnen immer mehr an Bedeutung. Arbeitnehmer wollen einen Sinn in dem sehen, womit sie sich Tag für Tag beschäftigen, in einer Arbeitskultur, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Eine starke Arbeitgebermarke sollte herausstechen, sodass passende Talente sich unmittelbar damit identifizieren können. Gallup fand heraus, dass 83% der Beschäftigten es wichtig finden, einen Sinn und Zweck in ihrer Arbeit zu sehen. Darum ist es notwendig, möglichst authentische Stellenbeschreibungen zu formulieren, in denen die Kultur und Kernwerte des Unternehmens klar und überzeugend herübergebracht werden. Mit Standardphrasen kommt man auf dem heutigen Arbeitsmarkt nicht weit. Arbeitnehmer möchten sich für ihren Job begeistern können und das ist nur möglich, wenn Mission, Vision und Kernwerte zu der Persönlichkeit des Mitarbeiters passen.

In der Global Human Capital Trends Study 2016 von Deloitte, heißt es, dass 82% der Studienteilnehmer eine starke Unternehmenskultur als deutlichen Wettbewerbsvorteil ansehen.
Eine weitere Herausforderung ist das Verständnis für die eigene Betriebskultur. Die Studie zeigt, dass die Integration der Unternehmenskultur in das Employer Branding von zentraler Bedeutung ist, um eine starke Arbeitgebermarke zu entwickeln. Bersin fand außerdem heraus, dass nur 28% der Studienteilnehmer ihre Kultur wirklich verstehen und 19% der Meinung sind die gelebte Kultur sei nicht die „richtige“. Ein gründlich ausgearbeitetes Employer Branding Programm, in dem die Unternehmenskultur verankert ist kann das Problem lösen. Innerbetriebliche Recherchen, wie Umfragen, Fokusgruppen und Interviews liefern relevante und authentische Informationen über die eigene Firmenkultur.

Viele Studien bestätigen, dass Mitarbeiter glücklich sind wenn

  1. Die Vertrauensbasis zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter stimmt
  2. Die Mitarbeiter Stolz entwickeln können für das was sie tun
  3. Eine gute Stimmung am Arbeitsplatz und die Mitarbeiterbeziehungen

Starke Arbeitgebermarken basieren auf alltäglichen Erfahrungen der Mitarbeiter. Vertrauen, Stolz und Zufriedenheit am Arbeitsplatz sind zentrale Aspekte des Arbeitsalltags und führen dazu, dass Mitarbeiter sich längerfristig an ihre Arbeitgeber binden.

Dieser Blogartikel wurde von den folgenden Quellen inspiriert und zum Teil übersetzt:“Five 2016 Recruitment and Employer Brand Stats to Ignite 2017 Employer Brand Action”  und “Jobmesse Deutschland tour 2017 startet in Hamburg”

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