Digitaler Wandel: Employer Branding im Web

Veröffentlicht auf 15-06-2016

Laut einer Studie des Online Job Portals Stepstone, findet 96% der Jobsuche heutzutage im Internet statt. Die Firmen Webseite ist dabei die primäre Quelle der Bewerber, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Der erste Eindruck ist natürlich entscheidend um den Bewerber für sich zu gewinnen. Die Mehrheit der Unternehmen hat jedoch noch einiges zu lernen in Sachen Web Präsenz. Viele Firmen-Webseiten wirken nicht professionell oder sind nicht übersichtlich genug, anderen mangelt es an Originalität. Es geht darum, die Identität und einzigartigen Vorzüge des Arbeitgebers hervorzuheben, um dem Arbeitsuchenden die Möglichkeit zu geben, sich mit der Kultur und Identität des Unternehmens identifizieren zu können. Auch im Bereich Social-Media-Aktivität besteht noch viel Handlungsbedarf bei der Mehrheit der Unternehmen.

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Abgestimmt auf die Zielgruppe
Fazit ist, dass die Webseite eines Unternehmens dazu dient Arbeitssuchende anzulocken. Dabei ist es wichtig zu aller erst die Zielgruppe genauer zu definieren und sich die Frage zu stellen: “Wen möchte ich erreichen?“ Die Inhalte, die Sprache und das Design der Webseite sollten dann auf die Zielgruppe abgestimmt werden.”. Durch das Web wird den Unternehmen viel Freiraum geboten die Arbeitgebermarke kreativ zu gestalten. Dabei sollte bedacht werden, dass die Web Präsenz ebenfalls das Interesse der Zielgruppe wecken sollte. Versetzt euch in die Lage der potentiellen Bewerber und bezieht die Bedürfnisse der Zielgruppe mit ein.

Navigation: Schnell und unkompliziert ans Ziel
Die Navigation auf der Firmen Webseite sollte klar und übersichtlich aufgebaut sein. Benutzerfreundlichkeit steht dabei im Vordergrund. Es ist besonders wichtig, dass den Besuchern der Webseite ein schneller Zugang zu allen Inhalten ermöglicht wird. Je weniger Klicks, desto besser. Das spart Zeit und beugt Frustration von Seiten der Nutzer vor. Das Stellenportal sollte möglichst schnell zu finden sein und den potentiellen Bewerber mithilfe einer Suchfunktion oder Matching-Anwendung einfach herauszufinden lassen, zu welcher Stellenanzeige seine Qualifikationen am besten passen.

Medienmix statt unnötige Romane
Ziel ist es, dem Arbeitssuchenden die Einzigartigkeit des Arbeitnehmers und die Vorzüge der Beschäftigung schnell und überzeugend zu vermitteln. Die Inhalte sollten möglichst anschaulich und visuell attraktiv gestaltet sein und Professionalität ausdrücken. Außerdem sollten die Informationen detailliert und ausführlich genug sein, was jedoch nicht bedeuetet, dass die Besucher der Webseite mit Wörtern erschlagen werden sollen. Es geht viel mehr darum eine Bandbreite von verschiedenen Medien für die Kommunikation zu nutzen. Beispiele hierfür sind zielgruppenspezifische Fotos, die das Arbeitsklima festhalten, sowie Interviews und Erfahrungsberichte von langjährigen Mitarbeitern. Videos kommen grundsätzlich immer besser an als trockene Texte und geben dem Unternehmen mehr Möglichkeit die Identität und Unternehmenskultur ausdrucksstark zu vermitteln. Wenn es aber doch mal Text sein muss, dann zählt das Prinzip “weniger ist mehr”. Kurze und knackige Texte werden mit größerer Aufmerksamkeit gelesen und sind überzeugender als niemals endende Romane. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Angabe eines Kontakts bei Rückfragen der Arbeitssuchenden. Durch diesen Kontakt wird eine persönliche Ebene zwischen potentiellen Bewerber und Arbeitgeber geschaffen.

Im Dschungel der Sozialen Medien
Laut einer US Studie sind 50 % aller Deutschen Internet Nutzer regelmäßig auf Social-Media-Netzwerken aktiv. Darum sind Soziale Medien auch der perfekte Weg um Arbeitssuchende zu erreichen. Die Liste der Social-Media-Plattformen ist lang und wächst von Tag zu Tag. Es ist jedoch nicht notwendig auf jeder Plattform aktiv zu sein. Hier kommt wieder die Frage der Zielgruppe auf. Der Arbeitgeber sollte zumindest auf den, häufig von der Zielgruppe genutzten Social-Media Kanälen aktiv sein. Dabei heißt aktiv zu sein nicht nur die Erstellung eines Profils. Ein schlecht gepflegtes Social-Media Profil ist schädlicher als gar kein Profil zu besitzen. Es geht vor allem darum, regelmäßig Neuigkeiten zu posten und Inhalte zu teilen, die für die Zielgruppe interessant sein könnten, um die Aufmerksamkeit potentieller Bewerber auf sich zu ziehen.

Der Blog Post wurde inspiriert durch folgende Artikel: Employer Branding auf der Firmenwebseite, Karriere Website – ein informatives Statement und Digitale Präsenz von Arbeitgebern

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