Eine starke Arbeitgebermarke basiert auf Menschenkenntnis

Veröffentlicht auf 13-01-2017

PeerCulture veröffentlichte kürzlich eine Sample Studie zum Thema Human Insights. Der Fokus der Studie liegt auf der Bedeutung und dem Potential von Menschenkenntnissen für ein Unternehmen. Mithilfe der Ergebnisse kann die Employer Brand Strategie, die Unternehmenskultur, Marketing und Kommunikation optimiert werden.

PeerCulture verwendete für diese Studie eine unübliche Recherchemethode, die die Teilnehmer ermutigt ihre Meinung frei zu äußern. Die Organisation führte persönliche Gespräche mit Fachexperten unterschiedlicher Branchen durch. Diese Gespräche konzentrierten sich vor allem auf ihr Arbeitsleben, aber auch auf persönliche Informationen der Studienteilnehmer. Das Ziel der Studie ist es, die Arbeitswelt für alle Parteien angenehmer zu gestalten, durch Erkenntnisse, die den Arbeitgebern dabei helfen eine authentische Arbeitgebermarke zu entwickeln.

Menschenkenntnis zahlt sich aus!
Im Herzen jeder starken Arbeitgebermarke steht eine ausgeprägte Menschenkenntnis, die sich auf die Kommunikation und Innovation des Unternehmens auswirkt und die Brand Experience deutlich verbessert. Für eine Arbeitgebermarke sind Menschenkenntnisse notwendig, denn sie verraten einiges über aktuelle und zukünftige Mitarbeiter und sorgen dafür, dass das Werteversprechen der Marke authentisch bleibt. Die Arbeitgebermarke erhält dadurch einen Wettbewerbsvorteil, welcher die effektivste Waffe im Kampf um vielversprechende Talente darstellt.

Empathie auf Mitarbeiter Ebene
Mitarbeiter erwarten soziale Verantwortungsbereitschaft und Empathie innerhalb eines Unternehmens, besonders von der Führungsetage ausgehend. Damit sind zwei verschiedene Arten von Empathie gemeint, die betriebliche und die menschliche Emphatie. Inzwischen gibt es viele Unternehmen, die sich für betriebliche Empathie Programme engagieren, zum Beispiel Freiwilligenarbeit, soziale- oder Umwelt Projekte. Arbeitnehmer möchten nämlich in einem Unternehmen arbeiten, welches sich für sein Umfeld stark macht, ganz im Sinne des Gemeinwohls.
Aktuelle Erkenntnisse verraten aber, dass viele Fachspezialisten besorgt sind, dass die Empathie auf der Mitarbeiter Ebene zu kurz kommt. Eine Aussage, die bei den Gesprächen im Rahmen der Studie mehrmals genannt wurde, war: “Profit over People”. Entweder hat ein Unternehmen einen People Focus oder einen Profit Focus. Zudem gibt es auch Unternehmen, die mit dem “People Focus” werben, aber den “Profit Focus” innerhalb ihrer Arbeitskultur leben. Mitarbeiter-Empathie heißt den Unternehmenserfolg neu zu definieren und langfristig einen People-Focus zu schaffen.

Family Comes First
Viele Mitarbeiter sind Familienorientiert und sehnen sich nach einem Arbeitsumfeld, in dem die eigenen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Erkenntnisse vieler aktueller Studien zeigen, dass viele Arbeitnehmer sich eine ausgewogene Work-Life Balance wünschen, in der sie genügend Zeit für Familie und Freunde haben. Es gibt eine Vielzahl von neuen Mitarbeiterangeboten, die auf familiäre Bedürfnisse eingehen, wie zum Beispiel Elterngeld, Mutter-/Vaterschaftsurlaub oder Kinderbetreuung. Mitarbeiter wünschen sich zudem auch Unterstützung und Ermutigung dabei, ihre Familie als erste Priorität zu sehen. Die Studie deckte auf, dass Arbeitnehmer mit einem familiären Hintergrund viel motivierter und loyaler sind, wenn ihre Mitarbeiter ähnliche familiäre Charakterzüge an den Tag legten. Bei einer Familiendynamik geht es darum eine Gemeinschaft zu bilden, die Sicherheit und Erfüllung mit sich bringt. Natürlich passt das nicht zu jeder Betriebskultur, jedoch sollte es das Ziel jeder Kultur sein die allgemeinen Prinzipien eines Familiensystems auf betrieblicher Ebene anzuwenden.

Sei ein Mentor für den Mitarbeiter, nicht für seine Position
Junge Talente wünschen sich Mentoren, die ihnen dabei helfen herauszufinden wohin sie am besten passen und sie auf den Weg dorthin begleiten, damit sie das erreichen können was sie möchten. Die Erkenntnisse der Studie bestätigen, dass Mentorship ein wichtiger Punkt ist. Traditionelle Mentoren sind darauf spezialisiert den Mitarbeiter zu schulen, sodass er seinen Job kompetenter und effizienter ausführen kann. Heutzutage erwarten junge Mitarbeiter viel mehr als das. Sie hinterfragen ihre Aufgabenbereiche häufiger und versuchen stets herauszufinden, ob sie persönlich zu ihrem Job und Arbeitsplatz passen. Es ist besonders wichtig für sie ihre eigene Identität mithilfe ihres Jobs besser kennenzulernen und herauszufinden, was ihnen liegt und was nicht. Mentoren sollten neben ihrer ursprünglichen Funktion dabei helfen, die Fähigkeiten des Mitarbeiters, seine persönliche Entwicklung und seine langfristige Aufgabe für das Unternehmen zu verbinden. Einen passenden Mentor zu finden ist nicht einfach, denn die Person sollte auch charakterlich kompatibel sein. Heutzutage möchten junge Talente kontinuierlich lernen und sich weiterentwickeln, deshalb sollten Mentoren für regelmäßige Herausforderungen sorgen, den Mitarbeiter fördern und dabei ausreichende Informationen und hilfreiches Feedback zur Verfügung stellen.

Dieser Blogpost wurde durch die folgende Sample Studie inspiriert: “PeerCulture: Human Insights Report for Employer Brands”.

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