Talent Development – Die Top 5 Trends

Veröffentlicht auf 12-10-2018

Talent Development beschreibt einen umfassenden Pool von HR-Maßnahmen, um langfristig talentierte Mitarbeiter langfristig zu binden. LinkedIn hat kürzlich einen Bericht zu diesem Thema mit dem Fokus auf – Sie haben es erraten – Arbeitsplatzlernen veröffentlicht. Wir haben die Top 5 Zukunftstrends nach dem Workplace Learning Report für Sie zusammengefasst!

Der Bericht basiert auf einer Befragung von rund 4.000 LinkedIn Mitgliedern, darunter Führungskräfte, Mitarbeiter, Talent Developer und Personalmanager, weltweit mit dem Ziel, einen umfassenden Überblick über Weiterbildungsmaßnahmen am Arbeitsplatz zu geben. Die folgenden Trends spiegeln die wichtigsten Ergebnisse des Berichts wider. Sie beschreiben die potenziellen Auswirkungen von Talent Development, aber auch Herausforderungen für Mitarbeiter und deren Vorgesetzte.

Die Top 5 Talent Development Trends

1. Das Training für Soft Skills hat oberste Priorität

Der Bericht zeigt deutlich, dass die Fortbildung von Soft Skills für Talent Developer, Führungskräfte und Personalmanager die oberste Priorität hat. Warum? Weil diese Soft Skills uns als Menschen auszeichnen und uns klar von Roboter und Algorithmen unterscheiden. In einer zunehmend digitalisierten Welt werden Teams mit gut entwickelten Soft Skills besser abschneiden.

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2. Die Balance zwischen den Herausforderungen von heute und den Chancen von morgen finden

Talent Development konzentriert sich heutzutage vor allem auf die aktuellen Bedürfnisse und Herausforderungen. Führungskräfte und Personalmanager verlangen jedoch mehr: Sie erwarten von der Talent Developers, dass sie zukünftige Branchentrends identifizieren, um interne Qualifikationslücken zu vermeiden. Ein Gleichgewicht zwischen dem, was jetzt und dem was in Zukunft von Bedeutung sein wird zu finden, ist entscheidend.

3. Die Digitalisierung transformiert auch wie wir lernen

Mit einer zunehmend vielfältigen, generationsübergreifenden Belegschaft sind Talent Developers mehr denn je auf Online-Lernlösungen angewiesen. Die Mehrheit der Beschäftigten (68%) zieht es vor, während der Arbeit zu lernen. Es ist daher wichtig, dass die persönliche Weiterentwicklung eine zentrale Rolle in der Unternehmenskultur eines Unternehmen spielt. Mitarbeitern die Zeit und die Möglichkeiten zu geben, sich persönlich weiterzuentwickeln ist enorm wichtig, um als Arbeitgeber weiterhin relevant zu bleiben. Flexibilität und Individualität sind das A und O!

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4. Die Herausforderung: Zeit für Lernen finden

Der Hauptgrund, warum Mitarbeiter die angebotenen Talent Development Programme nicht nutzen, ist, dass sie keine Zeit für sie finden. 94% der Mitarbeiter würden jedoch länger in einem Unternehmen bleiben, das aktiv in ihre persönliche Weiterentwicklung investiert. Mitarbeiter für das Lernen zu gewinnen ist daher die größte Herausforderung für die Talententwicklung von Führungskräften und Talentmanagern.

5. Aktive Führungskräfte und Talent Development gehen Hand in Hand

Es ist keine Überraschung, dass eine aktive Führungsentage das Engagement von Mitarbeitern mit Talent Development Programme erhöht. Manager sind ein wesentlicher Teil der Employee Experience. Wenn Manager ihre Mitarbeiter aktiv dazu ermutigen, die verfügbaren Lernangebote zu nutzen, erhöht dies nicht nur das Engagement, sondern auch die Gesamtwirkung. Laut der LinkedIn-Studie würden 56% der Mitarbeiter einen vom Manager empfohlenen Kurs belegen. In unserem neuen Whitepaper erfahrt uhr mehr über die Relevanz von Leadership.

Die Fähigkeit der Position des Talent Developers, sich positiv auf die Kultur auszuwirken und dabei zu helfen, Veränderungen zu planen und durchzuführen, macht sie zu einem dynamischen Akteur bei der Förderung von organisatorischer Flexibilität, Innovation und Wachstum, die zu einer dauerhaften Marktführerschaft beitragen kann. – Tony Bingham CEO of ATD

Die Rolle der Unternehmenskultur

Die richtige Unternehmenskultur ist entscheidend für ein erfolgreiches Talent Development. Laut 96% der befragten Führungskräfte ist eine Kultur des Lernens wichtig für das Unternehmen, da es Qualifikationslücken schließt und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht. Aus diesem Grund nehmen Führungskräfte im Talen Development heute die Rolle des “Relationship Builders” ein. Das heißt, sie konzentrieren sich auf die Pflege von Beziehungen, die die Grundlage einer auf Lernen basierender Unternehmenskultur bilden.

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Es ist jedoch nicht nur die Verantwortung von den Talent Developern, eine erfolgreiche Lernkultur zu etablieren. Die Rolle der Führungsetage sollte im Allgemeinen nicht unterschätzt werden. Immerhin sind die Manager die öffentlichsten Persönlichkeiten des Unternehmens. Sie haben die Kraft, Kultur von oben nach unten zu gestalten und die Bedeutung von kontinuierlichem Lernen und Wachstum bei den Mitarbeitern zu betonen. Der Bericht zeigt, wie Führungskräfte Talent Development fördern können:

  • 68% ermutigen die Mitarbeiter zur Teilnahme am L & D-Programm
  • 58% sprechen über Lernressourcen
  • 48% nehmen selbst an L & D-Veranstaltungen teil
  • 43% sprechen offen über eine ‘Unternehmenskultur des Lernens’

Kurz gesagt, eine effektive Lernkultur braucht Mitarbeiterengagement, die Unterstützung von Führungskräften und die aktive Einbindung von Managern.

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